Veranstaltungs-Ticker

 

Projekt Doppelpunkt

Poster: Lernen - Reden - Machen - Kunst

Was läuft gerade?

2025: Aufbau der Strukturen - Projektbüro, technische Ausstattung, Start der digitalen Umsetzung

Wegemuseum: Nach Umzug des Museumsdepots starteten 9 Projekte mit der konzeptionellen Untersetzung:

  1. Seerundweg als Kunstwanderweg

  2. Kunstprojekt Sommerfrische am See

  3. Maulbeerbaumplantage am Wanderweg zum See/Horstberg-Wanderdüne

  4. Nachbau des Wusterhausener Einbaums

  5. Einbeziehung der Stadtkirche St. Peter und Paul

  6. Friedhof in Wusterhausen als Gemeinwesentreffpunkt und Kulturort

  7. Videoprojekt „Dorffotograf“ und Fotolabor

  8. Stadtrundgang-Spiel

  9. Kindermaß und Preußische Rute

2026 in Vorbereitung: Graffiti-Projekt, Planung von Workshops zu unterschiedlichsten Themen

Aufbau der digitalen Präsenz

24./25. April und 12./13. Juni: Workshop der FH Potsdam als Auftakt des Projektes zu Friedhöfen als Gemeinwesenort

 

 

junges museum Kyritz

  1. 100 Jahre Schranktür-Autogramme

  2. Logo-Wettbewerb für das junge museum/ Zeichenwettbewerb

  3. Gute Geister

  4. Projekt „Critical Young Friends“

KI-generiertes Bild der Dauerausstellung mit Mona Lisa und Hammer

Fachtag am 8. November ab 10 Uhr in der Galerie Alter Laden

Eine Zwischenbilanz und viele Projektideen

Die Präzisierung der einzelnen Vorhaben und Ideen läuft auf Hochtouren. Immerhin wurden inzwischen fast 100 Projektideen aus der Kleeblattregion notiert. Unser erster Fachtag am 8. November bot Gelegenheit, dazu ins Gespräch zu kommen, eigene Ideen einzubringen und gemeinsam weiterzuentwickeln. 

Als Gäste konnten wir neben Akteuren und Künstlern auch den Landrat Ralf Reinhardt und die Bürgermeister der beiden Städte begrüßen. Der Landrat stellte das Projekt aus Sicht des Trägers dar, Nora Görke und Philipp Schulz aus Sicht der beteiligten Kommunen.

Der Einführungsvortrag beschäftigte sich mit der Frage, wie sich die KI im Projektalltag auswirkt. Die digitale Basis des Projektes ist eine wesentliche Grundlage für unsere Kommunikation im Projekt. Da kommen wir um die "KI" nicht herum. 

Am Nachmittag wurden einzelne Vorhaben vorgestellt, an deren Konzeption derzeit gearbeitet wird. Vom Einbaum-Nachbau bis zur Stadtverwandlung, von der Zukunft der Friedhofskultur bis zum Schriftworkshop reichte die Themenpalette. Die einzelnen Vorhaben werden zukünftig auf unserer Projektseite vorgestellt.

Beim Zeltaufbau

Dank und Auftakt - Akteure der Konzeptphase informierten sich über den aktuellen Projektstand der Umsetzungsphase

Symbolisch für den Zusammenhalt - gemeinsam wurde das Zelt, das zukünftig bei Präsentationen für die Aller.Land-Projekte der Kleeblattregion zur Verfügung steht, aufgebaut als Testlauf für den Stand auf dem Brandenburgtag in Perleberg. 

Kleeblattregion

Projektinformation zum Start - Handzettel zum Download

Aller.Land

Wir danken allen Akteuren, Förderern, Unterstützern und Helfern - dieser Erfolg war nur durch die Kooperation möglich. Jetzt geht es weiter.

Information des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung (BPA)

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, Silvia Breher, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Christoph de Vries, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, und Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, sowie Samo Darian, Leiter des Programms

„Aller.Land“, haben heute in Berlin 30 regionale Kulturvorhaben bekanntgegeben, die in den kommenden Jahren vom Bund gefördert werden. Für die Umsetzung der Vorhaben stellt der Bund von 2025 bis 2030 insgesamt 45 Millionen Euro zur Verfügung, für jedes Vorhaben 1,5 Millionen Euro. Die Länder und Kommunen beteiligen sich mit einer Kofinanzierung von 10 Prozent.

Ziel des Programms „Aller.Land“ ist es, mit kulturellen, künstlerischen und kreativen Vorhaben den Zusammenhalt auf dem Land zu fördern und durch Bürgerbeteiligung die Demokratie vor Ort zu stärken. Dabei werden in den Regionen zum Beispiel Künstlerinnen und Künstler für längere Gemeinschaftsprojekte in Dörfer eingeladen, Festivals der regionalen Musik organisiert oder leerstehende Gebäude zu Begegnungsorten hergerichtet und mit Jugendwerkstätten oder Filmabenden wiederbelebt.

Bei der Bekanntgabe der Projekte, die gefördert werden sollen, sagte Kulturstaatsminister Dr. Wolfram Weimer: „Entscheidend für unser kulturelles Leben in Deutschland ist ein vielfältiges Kulturangebot – nicht nur in größeren Städten, sondern auch jenseits der Metropolen. Mit dem Programm ‚Aller.Land‘ fördert der Bund die Entwicklung kultureller Vorhaben in ländlichen Regionen. Das ist eine wichtige Investition in unsere Kulturlandschaft insgesamt, aber auch in die Regionen selbst sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie.“

Silvia Breher, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, sagte: „Für mich ist Heimat mehr als ein Ort – sie ist ein Gefühl von Zugehörigkeit, Verantwortung und Miteinander. Und gerade auf dem Land zeigt sich, was das bedeutet: wenn leerstehende Gebäude zu Orten gelebter Kultur werden, wenn Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit den Menschen vor Ort etwas auf die Beine stellen. Mit Aller.Land investieren wir gezielt in kulturelle Teilhabe – nicht als Bonus, sondern als Fundament für gleichwertige Lebensverhältnisse. Denn dort, wo Menschen anpacken, sich kümmern und Verantwortung füreinander übernehmen, wird Heimat lebendig.“

Christoph de Vries, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, sagte: „Mit der Programmpartnerschaft bei ‚Aller.Land‘ fördern wir über eine Vernetzung in den Regionen auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und stärken unsere Demokratie. Beteiligungsorientierte Kulturvorhaben fördern die örtliche Gemeinschaft, sorgen für ein friedvolles Miteinander und sind damit gut für alle Menschen in unserem Land."

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, sagte: „‘Aller.Land‘ bietet nicht nur finanzielle Förderung, sondern investiert gezielt auch in Wissen und Kompetenzen. Die Qualifizierungsangebote ermöglichen es den Menschen vor Ort, ihre eigenen Ideen wirkungsvoll umzusetzen und nachhaltige Strukturen demokratischer Beteiligung zu entwickeln. Das ist politische Bildung im besten Sinne – praxisnah, zugänglich und zukunftsorientiert.“

Samo Darian, Programmleiter Aller.Land, sagte: „In den Aller.Land-Regionen kann man sehen, wieviel Engagement und Ideen es in den Dörfern und Städten auf dem Land gibt. Das erste Jahr von Aller.Land hat dort eine beeindruckende Dynamik freigesetzt: Zivilgesellschaft und Kommunen haben kraftvolle Partnerschaften geschlossen. Vor Ort werden kreative Ansätze ausprobiert und über Kultur neue Gelegenheiten zum Austausch und echte Begegnungsräume geschaffen. Die Projekte reagieren damit auf konkrete Herausforderungen vor Ort.“

Bundesweit entwickelten in „Aller.Land“ letztes Jahr insgesamt 97 Regionen Konzepte für neue, regionale Kulturvorhaben. Die Auswahl der 30 Projekte, die nun umgesetzt werden sollen, erfolgte durch vier unabhängige Fachjurys unter der Leitung der Kulturmanagerin  Hortensia Völckers mit insgesamt 26 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Kulturarbeit, Demokratieentwicklung und Beteiligung. Zentrale Auswahlkriterien waren insbesondere die Beteiligung der Menschen vor Ort sowie die regionale Verankerung und Vernetzung der Projekte. Denn ein Ziel von „Aller.Land“ ist auch die Förderung demokratischer und kultureller Beteiligung auf lokaler Ebene durch das Zusammenwirken von Zivilgesellschaft und kommunalen Strukturen. 

Die geförderten Regionen und ihre Projekte sind:

Baden-Württemberg
•    Landkreis Lörrach: Schätze der Dörfer – sichtbarmachen, was uns ausmacht!
•    Landkreis Rottweil: Kultur verbindet

Bayern
•    Landkreis Regen: Demokratie unplugged – Kunst für alle
•    Landkreis Rhön-Grabfeld: Schaff | Räume | Rhön-Grabfeld
•    Landkreis Tirschenreuth: Lebensraum Goldene Straße

Brandenburg
•    Landkreis Barnim: LAND.Nutzen – VIELFALT.Leben
•    Landkreis Ostprignitz-Ruppin: Doppel:punkt – Zwei Museen für Zusammenhalt

Hessen
•    Verein Oberhessen e.V.: Netzwerk (Land)Kultur
•    Werra-Meißner-Kreis: WMK – Wir machen Kultur
•    Zweckverband Knüllgebiet: Kultur.Pflanzen.Knüll – ZusammenWachsen

Mecklenburg-Vorpommern
•    Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: Kultur für alle im Dreistrom.Land
•    Landkreis Nordwestmecklenburg: Grenzenlos – der Zukunft eine Bühne geben!
•    Landkreis Vorpommern-Greifswald: Jugend beteiligt: Ideen für morgen

Niedersachsen
•    Landkreis Cuxhaven: Nasses Land ff
•    Landkreis Northeim: Lernbaustellen – Ideen für verlassene Orte
•    Landkreis Wolfenbüttel: Denk dein Dorf... und darüber hinaus!

Nordrhein-Westfalen
•    Kreis Höxter: Starke Worte.Starke Orte: Demokratie durch Kultur
•    Kreis Minden-Lübbecke: Lass mal machen! KulturMakerspace

Rheinland-Pfalz
•    Landkreis Ahrweiler: KulTOURnetz
•    Landkreis Bad Kreuznach: jugend.macht.kultur Kinder- & Jugendkultur mobil
•    Eifelkreis Bitburg-Prüm: Mäander

Schleswig-Holstein
•    Kreis Dithmarschen: Kulturköpfe Dithmarschen
•    Kreis Steinburg: Steihnburg! 10 Wochen Kultur.Gemeinschaften

Saarland
•    Landkreis Merzig-Wadern: Kultur-Labore Merzig-Wadern

Sachsen
•    Landkreis Vogtlandkreis: #Zukunfts-KULTUR-Region Göltzschtal
•    Zweckverband Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien: „Let‘s talk!“

Sachsen-Anhalt
•    Altmarkkreis Salzwedel: Jugendkunstschule für KulturEntdecker
•    Landkreis Wittenberg: Kontinuitäten, Brüche, Ausblicke (KOBRA)

Thüringen
•    Landkreis Altenburger Land: Stadt.Land.Kult(o)ur – demokraTISCH unterwegs
•    Wartburgkreis: Kulturbogen Art Lab – Kreative Treffpunkte

Hintergrund
„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ ist ein Programm für Kultur, Beteiligung und Demokratie des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern (BMI) als Programmpartner und bringt Erfahrungen aus Bundesministerien und -einrichtungen, den Bundesländern und der kommunalen Ebene zusammen. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gestartet wurde „Aller.Land“ im Mai 2023. Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH). 

Der Bund stellt für das Programm „Aller.Land“ von 2023 bis 2030 insgesamt bis zu 69,4 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung. Die Kofinanzierung ab 2025 beträgt mindestens 10 Prozent und kann aus Eigen- oder Drittmitteln der beteiligten Bundesländer, Landkreise und Kommunen sowie durch weitere öffentliche oder private Mittel erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie online unter: www.allerland-programm.de 
 

Weitere Informationen zum Projekt "Doppel:punkt" des Wegemuseums Wusterhausen/Dosse und des "jungen museums" im Kultur|Kloster|Kyritz auf allerland-programm.de: Projekt Doppelpunkt 

Aller.land

Hier die Pressemitteilung des Trägers Landkreis Ostprignitz-Ruppin, der unsere Teilnahme erst ermöglichte, ebenso wie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Pressemitteilung des Landkreises Ostprignitz-Ruppin zum Projekt

1,35 Millionen Euro für ein Kulturprojekt in OPR

Bund fördert bundesweit 30 regionale Kulturvorhaben über das Programm „Aller.Land“

 

Große Freude herrschte am Mittwoch im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, als von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in Berlin die 30 regionalen Kulturvorhaben in ganz Deutschland bekanntgegeben wurden, die von einer hochkarätigen Fachjury ausgewählt worden waren, um über das Bundesprogramm „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ im Zeitraum vom 1. Juli 2025 bis 30. Juni 2030 mit insgesamt 45 Millionen Euro gefördert zu werden. Denn unter den von ursprünglich 97 eingereichten Konzeptideen nun 30 ausgewählten Projekten sind nur zwei aus Brandenburg und davon eines aus OPR: „Doppel:punkt – Zwei Museen für Zusammenhalt“. Für jedes Vorhaben gibt es vom Bund 1,5 Millionen Euro, wobei jeweils zehn Prozent der Summen als Eigenanteil getragen werden müssen. Im Fall von OPR übernehmen diese Summe gemeinsam der Landkreis, die Stiftung des Landkreises und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

Glückwünsche zu dieser guten Nachricht für den Landkreis kamen auch von Landrat Ralf Reinhardt: „Meine ausdrücklichen Glückwünsche zu dieser Entscheidung. Denn Fleiß und Engagement werden belohnt. Die Förderung ist wichtig, als kultureller und wirtschaftlicher Anker für die vielen tollen Kreativprojekte im südlichen Teil der Ostprignitz neben den bereits bestehenden großen Kulturleuchttürmen im Ruppiner Land.“

Doch was verbirgt sich überhaupt hinter dem Kulturvorhaben „Doppel:punkt – Zwei Museen für Zusammenhalt“ in unserem Landkreis? Konkret geht es darum, dass das Thema Museum neu gedacht werden soll. Dazu haben sich in der sogenannten Konzeptionsphase, die seit 2023 lief, das Wegemuseum in Wusterhausen/ Dosse und das Junge Museum Kyritz, das seinen Standort im neu entstehenden KulturKloster Kyritz haben wird, zusammengetan und ein umfassendes Konzept erstellt. Es wurden zudem mit vielen weiteren Beteiligten unterschiedlichste Projektideen gesammelt, die an die unterschiedlichen Lebenswelten dieser anknüpfen. Denn Ziel des Bundesprogrammes, das sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland richtet, ist es, mit Kultur und Beteilung das Miteinander in diesen dünn besiedelten Regionen zu stärken. 

In der Jurybegründung heißt es deshalb über das Kulturvorhaben in OPR: „Ihr Projekt „Doppel:punkt - Zwei Museen für Zusammenhalt“ wird den Förderzielen von Aller.Land in besonderer Weise gerecht. Sie haben die Jury überzeugt, dass Ihr Vorhaben einen wesentlichen Beitrag dazu leisten kann, Kultur, Beteiligung und Demokratie in Ihrer Region zu stärken und nachhaltige Strukturen aufzubauen.“  

Im Kulturvorhaben „Doppel:punkt – Zwei Museen für Zusammenhalt“ wollen die beiden kooperierenden Kulturstandorte in Wusterhausen und Kyritz nun bis 20230 gemeinsam mit vielfältigen kulturellen Beteiligungsprojekten die regionale Demokratieentwicklung fördern. Denn eine Besonderheit des Projektes ist es, dass museale Objekte und Themen eine Klammer bilden sollen, die für unterschiedlichste Bedürfnisse optimale Ansätze der Teilhabe schafft. So knüpfen die Themen des „Doppel:punkt“-Projektes an unterschiedlichste Lebenswelten an. Beide Museen bieten zudem durch Synergien mit Bibliotheken, Ausstellungsorten und Touristinformationen ideale Begegnungsorte sowie Bildungszentren der Selbstwirksamkeit und des Gemeinschaftssinns. Wichtigste Akteure sind jedoch die Engagierten, die Multiplikator:innen mit ihren Netzwerken. Gleichberechtigt nehmen Kinder und Jugendliche, Erwachsene, Alteingesessene und Neuzugezogene an dem Kulturvorhaben „Doppel:punkt – Zwei Museen für Zusammenhalt“ teil. Denn das Projekt soll Menschen in vier Begegnungs- und Tätigkeitsfeldern zusammenbringen: Ausprobieren, Diskutieren, Kunst und Wissen teilen. Und dabei soll es immer um die Bedarfe der Beteiligten gehen.

 

Imprssion vom Jurybesuch 5.5.2025  Foto: Gemeinede Wusterhausen/Dosse, I.Berber

Doppel:punkt - Zwei Museen für Zusammenhalt 

Wir gehören zu den 30 Regionen der Umsetzungsphase!

Wir bewarben uns als eine von 77 Regionen um die Förderung aus dem Förderprogramm „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“. 

Hier finden Sie unsere aktuellen Informationen zum Stand der Dinge.

Antragsteller Entwicklungsphase 2024/25: Gemeinde Wusterhausen/Dosse - Wegemuseum

Kooperationspartner: junges museum Kyritz

Antragsteller Umsetzungsphase 2025-2023: Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Letztzuwendungsempfänger: Gemeinde Wusterhausen/Dosse - Wegemuseum

Netzwerkpartner: Hansestadt Kyritz - junges museum

Jurybesuch: 5.5.2025

 

Presseinformation zur Umsetzungsphase: 18.6.2025

Wir gehören zu den ausgewählten Regionen und freuen uns riesig!

Übersicht über die Regionen: www.allerland-programm.de/foerderkarte/

 

 

 

 

 

Plakat zur Ausstellung

Ausstellung in der Remise auf dem Hof des Wegemuseums:

Waschtag 

oder: Was hat ein Waschtrog mit Kommunikation zu tun?

Ein Waschbrett als Gesprächsstoff? Schrubben im Zuber wie unsere Urgroßmütter? Wie kommt man vom Leinenhemd auf Plastemüll? Seit wann gibt es in Wusterhausen fließend Wasser aus dem Hahn? Was hat das mit Kommunikation, Frauenrechten und Demokratie zu tun? Und was sagt die Kunst dazu? Unsere Ausstellung soll anregen, sich kreativ und neugierig mit alltäglichen Gegenständen auseinanderzusetzen, ins Gespräch zu kommen und unser Konzept für das Bundesförderprogramm Aller.Land kennen zu lernen.

Hereinspaziert! Sie werden sich wundern...

 

Die Ausstellung verdeutlicht anhand von Exponaten aus dem Bestand des Wegemuseums und der fünfteiligen Station "UHO" aus Kyritz das Konzept für die Umsetzung unseres Projektes. 

Ausgehend vom konkreten Objekt oder einem konkreten Thema - in diesem Falle der "Waschtag" - entwickeln wir Beteiligungsprojekte, die mit unterschiedlichsten Themen und Herangehensweisen umgesetzt werden. 

Die von den Hortkindern angefragte "Waschstrecke" ist Kern der Ausstellung, aber lassen Sie sich sich überraschen, was noch alles so in unserem Thema rund ums Waschen steckt, von Wissenschaft bis Kunst, von Philosophie bis handfestem Schrubben.

Visualisierung der Projektorganisation

Bewerbung für die Umsetzungsphase 2025 - 2030 erfolgreich abgegeben

Projekt "Doppel:punkt" - Zwei Museen für Zusammenhalt

Antragsteller für das Projekt ist der Landkreis Ostprignitz-Ruppin, unterstützt durch Finanzierungszusagen des Landes Brandenburg und der Stiftung des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. 

Doppel:punkt stellt sich der zentralen Herausforderung in der dünn besiedelten Kleeblattregion und unterstützt die
Bevölkerung in der Region, um ihren gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken: Vielfältigste Gegenstände bringen
unterschiedlichste Menschen zusammen: Alltagsgegenstände, museale Sammlungsobjekte, Kunst, Karten, Fotos, Akten, digitale Objekte wie 3D-Scans oder auch Bauwerke sind ideal für Bildungs- und Kreativangebote. Formate zum Ausprobieren, Diskutieren, Wissen und Kunst teilen bieten Anlässe, sich über Gedanken und Erinnerungen, Sichtweisen und Auswirkungen in die Zukunft auszutauschen und eröffnet eine Vielzahl von Gelegenheiten zum Knüpfen ungeahnter Beziehungen.
Doppel:punkt ist ein gemeinsames Projekt zweier Kulturstandorte im Nordwesten des Landes Brandenburg: Das
Wegemuseum in Wusterhausen/Dosse und das 2027 eröffnende junge museum Kyritz sind durch ihre örtlichen
Schlüsselrollen als Museum, Bibliothek, Ausstellungsort und Touristinformation ideale Begegnungsorte, die zu
Bildungszentren der Selbstwirksamkeit und des Gemeinschaftssinns werden. Das Wegemuseum konzentriert sich auf die Aufbereitung der Objekte und die Digitalisierung. Das junge museum erarbeitet Bildungsangebote für alle Zielgruppen. Praktische Umsetzung und Öffentlichkeitsarbeit erfolgen gemeinsam. Die Erweiterung des musealen Ansatzes zum Kreativ- und Diskussionsraum erhöht die Reichweite des Doppel:punktes über den regionalen Bezug hinaus und trägt zur Profilierung der Region bei.

 

Wir orientieren uns im Projekt an vielfältigen Parametern, die wichtigsten sind Begeisterung, aktives Mitmachen, Toleranz und Kompromissfähigkeit der Akteur:innen. Die Ideen für unsere Vorhaben wurden in der Entwicklungsphase im Kontakt mit einer Vielzahl von Partnern und Multiplikator:innen gesammelt. Sie werden in der Umsetzungsphase qualifiziert und gebündelt, und ergänzt durch neue Vorhaben. Jedes unserer Vorhaben verbindet lustvoll Kunst und Fachwissen, Austausch und Tätigkeit. Neben dem Regionalen Gremium (Gründungstermin 3.12.2024) als Entscheidungsinstanz werden auch die Teilnehmer des jährlichen Fachtags in die Auswahl der umzusetzenden Projekte einbezogen. Für die organisatorischen Aufgaben wird es ein Projektbüro geben. 

Infotafel zu Aller.Land in der Ausstellung

Aufforderung zum Mitmachen - Schon weit über 50 Ideen wurden erfasst!

Seit Beginn der Ausstellung "260 Jahre Haus Am Markt 3"  konnten bereits mehr als 50 Mitmach- und Projektideen aufgenommen werden, die eine wichtige Basis für die Umsetzungsphase sind. Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist Antragsteller.

 

Wir sammeln neue Ideen, die Sie gerne umsetzen würden oder Ihre Interessenbekundung an bereits bestehenden Angeboten bzw. Ideen.
Sie können die Stichworte der Biete-Suche-Aufforderungen, für die Sie sich interessieren, auf unsere Postkarte schreiben, oder Ihr Lieblingsobjekt beschreiben oder ein neue Idee formulieren, idealerweise mit Ihren Kontaktdaten (Wir berücksichtigen selbstverständlich den Datenschutz und nutzen Ihre Adresse nur für den Kontakt im Rahmen der Abfrage.)
Einige Stichworte, was für Ideen bereits genannt wurden: 

+++ Den Einbaum nachbauen und damit fahren +++ Workshops zum Restaurieren von Möbeln +++ Fotozirkel +++ Theaterspielen +++ Kunstworkshops und Upcycling +++ Geschichten schreiben +++ Themenvorschläge für Vorträge
+++ Vorschläge für Kunstausstellungen +++ Ideen zur Absicherung von Öffnungszeiten +++
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

Hinweis

Projektvorstellung zum Tag des offenen Denkmals und Eröffnung der Sonderausstellung "260 Jahre Haus Am Markt 3"

Eintritt frei für Einwohner der Gemeinde Wusterhausen/Dosse!

Die Ausstellung fordert zum Mitmachen auf - Projektideen können aufgeschrieben und in eine bereitstehende Losbox gesteckt werden!

Vom 7.9.2024 bis zum 18.5.2025 ist die Sonderausstellung in der Galerie Alter Laden und im Wegemuseum zu sehen.

Neben Informationen zum Haus sind auch viele Hinweise zum Mitmachen auf den Postern zu finden.

Die Chance nutzen: Projektidee und Konzept

Das Projekt verbindet 2 Kulturstandorte: Das Wegemuseum in Wusterhausen/Dosse und das im Aufbau befindliche junge museum Kyritz (geplante Erönung 2027) bilden zukünftig gemeinsam DEN kulturellen Ankerpunkt für die Kleeblattregion. Beide Standorte sind mit Museum, Bibliothek, Galerie, Ausstellungsort und Touristinfo ideale Begegnungs- und Bildungsorte. Arbeitsteilig entsteht ein breites partizipatives, digital untersetztes Angebot für Bürger*innen und Gäste der gesamten Region. Die Digitalisierung und die Erweiterung des musealen Ansatzes zum Kreativ- und Diskussionsraum erhöht die Reichweite des „Doppelpunktes“ über den regionalen Bezug hinaus und trägt zur Profilierung der Region bei.
Es entsteht jeweils ein qualifizierter Ort für Kunst, Geschichte, Kreatives und Vermittlung mit räumlicher und digitaler Ausstattung für off- und online-Beteiligung als Basis für solide, wissensbasierte Partizipation.
Das Wegemuseum übernimmt die Aufbereitung der Objekte und die Digitalisierung. Es verfügt über ein Depotkonzept mit partizipativem Ansatz, digitale Technik und Zugriff auf Kreativräume. Ein neuer Depotstandort wird entwickelt. Die gemeinsame Nutzung des Wusterhausener Depots ist Bestandteil der Kooperation.
Das junge museum erarbeitet Bildungsangebote für alle Zielgruppen. Sein Konzept ist rein partizipativ. Praktische Umsetzung und Öffentlichkeitsarbeit erfolgen gemeinsam.
Im Rahmen des „Doppelpunktes“ können wir verschiedene konkrete Gemeinschaftsprojekte umsetzen, die sowohl museale als auch künstlerische Belange beinhalten. Mit einem Ende 2024 abzuliefernden Konzept bewerben wir uns für die Umsetzungsphase des Projektes.
Mitmachen ist angesagt – aber wie?
Das Wichtigste: Das Museum wird zum Trepunkt. Gemeinsam werden unterschiedlichste Projekte verwirklicht. Es soll vor allem Spaß machen und unterschiedliche Menschen zusammenbringen, Austausch und Gespräche ergeben. Wir bieten Unterstützung und fachliche Anleitung für ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

Aller.Land

Erfolgreiche Bewerbung der Kleeblattregion: 

"Doppelpunkt: 2 Museen - 1 kultureller Ankerpunkt

Das Ziel:

„Doppelpunkt" verbindet 2 Kulturstandorte: Das Wegemuseum in Wusterhausen/Dosse und das junge museum Kyritz bilden zukünftig gemeinsam DEN kulturellen Ankerpunkt der Kleeblattregion. Arbeitsteilig entsteht ein breites partizipatives, digital untersetztes Angebot für Bürger*innen, Akteur*innen, Gäste der gesamten Region. Die Besonderheit: Museale Objekte schaffen die Klammer für eine breite Teilhabe. Das Projekt befördert regionale Identitätsbildung und moderiert ein nachhaltiges Kulturnetzwerk.
 

Das Förderprogramm ‘Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken‘ für Kultur, Beteiligung und Demokratie richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. ‘Aller.Land‘ wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Der Bund stellt für das Förderprogramm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung. Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH).

Ziel des Programms ist es, mit kulturellen, künstlerischen und kreativen Vorhaben das Zusammenleben in ländlichen Räumen zu fördern und durch Bürgerbeteiligung die Demokratie vor Ort zu stärken. Die ausgewählten Regionen erhalten 2024 für die Entwicklungsphase eine Förderung von je 40.000 Euro, um tragfähige Konzepte für beteiligungsorientierte Kulturvorhaben zu entwickeln. Dazu gehören Kulturnetzwerke, regionenübergreifende Festivals, Bürgerräte für Kultur, regionale Kulturkonferenzen oder Kulturbüros. In einer zweiten Phase sollen dann die besten Konzepte zur Umsetzung und für eine weitere Förderrunde von 2025 bis 2030 ausgewählt werden.
 

Das Projekt Doppel:punkt ist Teil des Programms "Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken."

Das Programm wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern (BMI).

Aller.Land ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus).
www.allerland-programm.de 

Das Projekt Doppel:punkt ist Teil des Programms Aller.Land - zusammen gestalten. Strukturen stärken"