Werke von Künstlern aus der Ost- und Westprignitz
Die Ausstellung startete im Schloß Rheinsberg vom 27.06.-13.09.26. Jetzt kann man sie auch im Wegemuseum Wusterhausen/Dosse besuchen. Eintritt frei.
Am 29.11.26 laden wir hier zu einer Vernissage um 13 Uhr in die Galerie Alter Laden und ins Wegemuseum. Die KünstlerInnen sind anwesend und können auf Wunsch den brandneuen Katalog signieren, welcher dort öffentlich präsentiert wird.
Anlässlich des 300. Geburtstags von Prinz Heinrich von Preußen (1726 – 1802) entwickelte die Kunstakademie Ganzer gemeinsam mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ein besonderes Ausstellungsprojekt für Schloss Rheinsberg. Als Diplomat, Kunstförderer und Literaturliebhaber gestaltete Heinrich das Schloss zu einem Ort des geistigen Austauschs – zugleich bewegte er sich innerhalb der gesellschaftlichen Grenzen seiner Zeit. Die Ausstellung greift diese Vielschichtigkeit auf und verbindet historische Fragestellungen mit heutigen künstlerischen Positionen. Die beteiligten Künstler:innen arbeiten insbesondere mit Druckgrafik, Objekt und Mixed-Media-Techniken und entwickeln daraus individuelle Annäherungen an die Person Heinrichs und sein Erbe. Mit dem Projekt knüpft die Künstlergruppe des 2024 gegründeten „Pritzwalk Print Club“ an ihre erfolgreiche Ausstellungstätigkeit an, zuletzt mit der Ausstellung „Schwarm“ im Museum Pritzwalk. Die historische Schlossanlage Rheinsberg und ihre überlieferten Quellen bildeten dabei den Ausgangspunkt für eine lebendige, zeitgenössische Auseinandersetzung mit Geschichte und Identität.
Neue Aspekte bietet nun die Ausstellung auf 2 Etagen des barocken Bürgerhauses Am Markt 3, heute Sitz des Wegemuseums und Kulturzentrum mit Bibliothek Galerie, das 1764 erbaut wurde. Zu sehen sind die Kunstwerke voraussichtlich bis Februar 2027.
Beteiligte Künstler:innen: Katrin Mason Brown, Giampaolo di Cocco, Ellen Mäder-Gutz, Kathrin Jahnes, Katharina Kosak, Jost Lober, Katja Martin, Robert Nagengast, Katja Pfeiffer, Tamara Trölsch, yakiuta und Franziska Zänker
Gefördert wird das Projekt durch die Stiftung für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie den Landkreis Ostprignitz-Ruppin.